Schwarzes Meer

Wir verlassen Tomis Marina um 28 sm weiter nach Mangalia zu segeln. Doch der Wind ist nicht so ganz auf unserer Seite. Wir setzten zur Unterstützung Groß und Besan. Auch möchten wir die Segel begutachten. Keines passt nach den neuen Masten mehr so richtig. Die Genua lässt sich nicht durchsetzen und so schlagen wir die ältere Genua mit Stagreiter am Vorstag an. Das Groß spannen wir einigermaßen mit zusätzlichen Bändseln am Unterliek und das Fall schlagen wir mit einem Spierenknoten an um das Vorliek etwas mehr durchsetzten zu können.
Funktioniert alles nicht so richtig und der Segelmacher in Istanbul hat neben Lazy Bags anfertigen für Sagarena noch einiges mehr zu tun.
In Mangalia klarieren wir ohne Probleme aus Rumänien aus und halten uns an diesem Ort nicht lange auf.
Weiter geht es die bulgarische Schwarzmeerküste entlang nach Balschik. Es liegen 48 sm vor uns. Unter Motor mit gesetztem Groß und Besan hoffen wir auf Wind aus der richtigen Richtung. Doch er mag nicht kommen. Am Kap Nos Kaliakar verlässt er uns ganz. Hier wechselt die Farbe des Meeres auf Smaragdgrün und wir überlegen ein kurzes Bad zu nehmen als uns riesengroße Quallen in häufiger Anzahl und auch immer wieder begegnen. Vorbei ist der Wunsch in das erfrischende Nass zu springen.
Die Fischfarmen nebst Muschelaufzucht entlang der Küste sind am Tag gut aus der Entfernung zu erkennen.
Doch Sagarena lässt unseren Adrenalinspiegel nicht unbedingt sinken. Der Motor stottert, geht aus und nicht mehr an und wir suchen entlang der Küste dümpelnd nach der Ursache. Es gäbe einige Möglichkeiten die uns in den Kopf kommen. Wir starten die Maschine, nach mehreren Versuchen und mit eingelegtem Gang läuft er endlich wieder.
In Tomis Marina haben wir Jörn einen netten Profi unter Seglern und Kapitänen kennengelernt welcher uns hilfreiche Tipps für die Weiterreise gab.
Es macht uns die Einfahrt in den Hafen von Balschik mit dem wieder streikenden Motor einfacher und das Anlegen zum Einklarieren in Bulgarien auch.Wir müssen den Anlegeplatz nicht lange suchen.
Hier sei bemerkt , dass die Steuerbordseite der Hafenmole von See kommend mit ROT befeuert ist.
Zum ersten mal seit unserer Reise möchte der Zollbeamte das Boot von innen begutachten. Wir sind ihm freundlich behilflich.
Nachdem er nun weiß von wo wir kommen und wohin wir gehen steht den Papieren nichts mehr im Wege.
Freundlicherweise werden wir vom Zoll im gegenüberliegenden Yachthafen angemeldet und auch schon erwartet.
Wir planen 2 Nächte Aufenthalt im angenehmen Ambiente um diverse Angelegenheiten auf dem Boot zu erledigen.
Das Standgas muss erneut höher eingestellt werden.die Dieselpumpe für den Tagestank soll anders angeschlossen werden, die Filter des Wassermacher werden komplett erneuert und ein Ausflug in den Mast steht ebenso an um die Elektrik des Windmessers und Co endgültig funktionsfähig zu haben.
Die weiteren Etappen bis Istanbul wollen geplant werden und so vergeht die Zeit schnell.
Die kurze Zeit am Abend genießen wir an der Beach Bar mit einem guten Abendessen zum Abschluss des Tages.
Am nächsten morgen geht es früh weiter in Richtung Nesebar. Es liegen 60 sm vor uns die wir mal wieder unter Motor und gesetztem Groß sowie Besan entlang der Küste abfahren. Im Verkehrstrennungsgebiet begegnet uns ein Seeschiff. Auch so ist nicht viel los auf dem Meer.Ein Fischer der schleppt fährt an uns vorbei.
Zur Abwechslung stellt der Motor erneut ab .Wir beschließen die Dieselpumpe bei manueller Schaltung zu belassen . Nach ein paar Anlass versuchen und befüllen des Tagestankes Motoren wir weiter. Beim umrunden des Kaps Nos Emine bläst der Wind nur wenig mehr. Diese Highlight lassen wir uns nicht entgehen und segeln die letzten Meilen. Das bergen der Segel gleicht jedoch einem Balanceakt in der weiterhin bestehenden Dünung. Wir freuen uns über die kommenden Lazy Bags.
Bei der Einfahrt in den Hafen erhalten wir Dinghi Assistent. Beim Anlegen an der Muring kommt der Marinero an Bord und wir haben so gut wie keine Arbeit beim Anlegen. Daran könnten wir uns gewöhnen.
Eine Nacht gut schlafen bis es am nächsten Morgen um 09:00 Uhr weiter geht nach Tzarevo.
30 sm bei ablaufender Dünung mit spiegelglattem Meer dreht der Motor seine Umdrehungen. Keine Chance heute auch nur annähernd an Segeln zu denken.
Dafür vertreiben wir uns einen Teil der Zeit mit dem beobachten von Delphinen welche uns des Weges begleiten. Vögelchen lassen sich auf Sagarena nieder und haben eine rechte Freude am Bugspriet im Segel herum zu hüpfen.
Hubi bringt das Radar zum laufen und wir freuen uns über diese mühsame Arbeit nach Tagen.
Bei der Einfahrt in den Hafen Tzarevo weichen wir den umherflitzenden Optimisten aus , steuern auf den winkenden Menschen an der Kaimauer zu und legen an. Die Polizei ist beim Empfang ebenso dabei.
Mal wieder klarieren wir aus , wir möchten morgen um 05:00 Uhr weiter in das 60 sm entfernte Karaburum , Türkei. Nun muss der Skipper um 04:30 zum Zoll, dann sollte es klappen den kleinen Fischerhafen bei Tageslicht an zu laufen.

Mit 14 kn Wind setzten wir auf Sagarena die Segel und genießen die Stille. Die Fahrt welche wir damit machen ist nicht ausreichend um die Distanz bis Karaburum bei Tage zu packen. Knatternd schiebt uns der Motor mal wieder zum Ziel.
Wir haben vor Ort zwei Möglichkeiten der Übernachtung.
Das Ankern in der Bucht oder die gewagte Einfahrt in den Hafen. Es würde uns reizen diesen nett beschriebenen und eigenständigen Hafen kennen zu lernen. Wir tasten uns vorsichtig an die Einfahrt heran, Zweifel kommen auf. Nochmals lesen wir die beschriebene Einfahrt durch und beschließen bei dem was vorm Bug liegt, der Wellen welche wir derzeit haben ,abzudrehen. Bei der beschriebenen Wasserhöhe > 1m verlegen wir in die Bucht und Ankern mit Sagarena das erste Mal. Diese Entscheidung war beruhigend richtig. Anker fällt , hält , Abendessen , Ende des Tages.
Der Ankeralarm ist aktiviert und das I Pad darf mit in die Koje.
Wir werden mit Sonnenaufgang wach und freuen uns auf den Café vor Anker liegend.
Wenn uns nicht ein morgendliches Problem bezüglich des Stromes anlachen würde. Wir lachen zurück. Mit Spirituskocher setzten wir eins dagegen. Nach dem Café Genuss geht es anschliessend auf Fehlersuche.
Heute möchten wir weiter nach Ataköy Marina. Unser Hafen nach der Durchfahrt des Bosporus in dem wir in die Türkei einklarieren , Transitlog erhalten, Sagarenas Segel angepasst und teils erneuert werden und endlich die hilfreichen Lazy Bags montiert werden. Wir planen 3 - 4 Tage Aufenthalt in der Marina bevor die Reise durch das Marmara Meer weitergeht.
Gemütlich verlassen wir die Bucht in Richtung Bosporus. Endlich haben wir Wind.Mit angeschlagener Sturmfock , Groß im ersten Reff und Besan im zweiten Reff düsen wir die Küste entlang.Boen bis 32 km lassen sich so mit viel Spaß segeln. Der aufgewirbelte Sand des Sandsturmes brennt in den Augen, das gleisende Licht der Sonne stellt die Sonnenbrille auf die Probe.Endlich Segeln. Mit bis zu 5.8 Knoten Fahrt kommen wir gut vorwärts. Hubi lässt sich den Spaß nicht nehmen und segelt zickzack durch das vorliegende Ankerfeld mit über 50 Cargo schiffen bis zur Einfahrt des Bosporus. Glücklicherweise gehen deren Ankerketten senkrecht ins Meer.
Wir bergen die Segel und das nächste Abenteuer beginnt.

Der Besanbaum muss um 23cm gekürzt werden, Grund der Windgenerator Mast

Der Besanbaum muss um 23cm gekürzt werden, Grund der Windgenerator Mast

Besanbaum Beschlag muss runter

Besanbaum Beschlag muss runter

Schade so schön gewesen ...

Schade so schön gewesen ...

Balchik

Balschik

Balchik

Balschik

Schwarzes Meer - Impressionen

Schwarzes Meer - Impressionen

Schwarzes Meer - Impressionen

Schwarzes Meer - Impressionen

Schwarzes Meer - Impressionen

Schwarzes Meer - Impressionen

wo ist der Wind?

wo ist der Wind?

Schwarzes Meer - unterwegs

Schwarzes Meer - unterwegs

Bulgarien einklarieren

Bulgarien einklarieren

Bulgarien einklarieren

Fischzucht Farm

Fischzucht

Fischzucht

Muschelzucht

Muschelzucht

Balchik

Balchik

Balchik

Balchik

Parasailing

Parasailing

SAGARENA in Trarevo

SAGARENA in Tzarevo

Schwarzes Meer - Fischer

Schwarzes Meer - Fischer

ruhiges Meer

ruhiges Meer

Schwarzes Meer - Kanal_00026

Nessebar

Nesebar

Nessebar

Nesebar

Nessebar

Nessebar

Nessebar

Nesebar

Nessebar

Nesebar

Nessebar

Nesebar

Nessebar

Nesebar

Nessebar

Nesebar

Fliegender Besuch

Fliegender Besuch

Der Kampf endet ... der Radar läuft!

Der Kampf endet ... der Radar läuft!

Schwarzes Meer - 5 mal Delphine

Schwarzes Meer - 5 mal Delphine

Opti Regatta

Opti Regatta

Hafenplan mit Papierschiffchen

Hafenplan mit Papierschiffchen

Tzarevo Hafengebäude

Tzarevo Hafengebäude

Tzarevo Fischerhafen

Tzarevo Fischerhafen

Tzarevo Fischerhafen

Tzarevo Fischerhafen

Der Skipper in der Hängematte

Der Skipper in der Hängematte

Tzarevo SAGARENA umzingelt

Tzarevo SAGARENA umzingelt

Tzarevo SAGARENA umzingelt

Tzarevo SAGARENA umzingelt

Schwarzes Meer - Sonnenaufgang

Schwarzes Meer - Sonnenaufgang

Schwarzes Meer - Sonnenaufgang

Schwarzes Meer - Sonnenaufgang

Schwarzes Meer - Kanal_00003

Die Windpilot Spezialistin

Die Windpilot Spezialistin

... erster Segelspass um 06:30

... erster Segelspass um 06:30

Cargo Parkplatz

Cargo Parkplatz

Karaburun

Karaburun

Sandsturm

Sandsturm

Fischer aktiv

Fischer aktiv

Cargo Ansammlung vor dem Bosporus

Cargo Ansammlung vor dem Bosporus

Wind 28kn ... Slalom zwischen den Booten

Wind 28kn ... Slalom zwischen den Booten

... oh ist dies nahe ...

... oh ist dies nahe ...

... klein ... gross ... rostig ...

... klein ... gross ... rostig ...

Holz geladen

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Blick zurück

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